Schulwahl Bayern - Schulsprengel, Sprengelpflicht, Kapazitäten:

Schulwahl Bayern - Motivationen:

Mit Beginn der Schulpflicht - und auch später - stellt sich den Eltern inzwischen immer mehr die Frage, in welche Schule Bayerns ihre Kinder gehen sollen. Stichworte hierzu sind:

  • Besseres Bildungsangebot in einer bestimmten Schule
  • Vermeidung sozialer Brennpunkte

Während früher der erhaltenen Zuweisung einer bestimmten Schule gefolgt wurde oder einfach die Schule um die Ecke besucht wurde, stellt sich bereits die Wahl der Grundschule/ Volksschule in Bayern immer mehr als „Glaubensfrage“ dar.

Daneben kann natürlich auch nachträglich eine Situation entstehen, die den Besuch einer anderen Schule als erforderlich erscheinen läßt. Hierzu gehören insbesondere Mobbingkonstellationen.

Schulsprengel/ Sprengelpflicht in den Grundschulen Bayerns - Gastschulantrag:

Insbesondere im Grundschulbereich wird die Schulwahl durch die Einrichtung von Schulsprengeln in Bayern erheblich reglementiert:

Über Schulsprengel sollen die Schülerströme in Volksschulen reguliert werden.

  • Die erste Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist die Wirksamkeit der Schulsprengel für den konkreten Fall.
  • Darüber hinaus regelt der Gesetzgeber noch ein Regulativ zur Sprengelpflicht mit dem sogenannten  Gastschulantrag. Aus "zwingenden persönlichen Gründen" kann der Besuch einer Grundschule außerhalb des Schulsprengels beantragt werden. Insbesondere die Verkehrsverhältnisse aber auch familiäre & berufliche Situationen eröffnen weitere Möglichkeiten, die Sprengelpflicht in Bayern zu umgehen.

Für nähere Informationen zur Sprengelpflicht & Gastschulanträgen nutzen Sie bitte vorstehenden Link. Oder kontaktieren Sie mich für eine telefonische Erstberatung oder deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen direkt.

Aufnahmekapazitäten bei Realschulen & Gymnasien:

Für Realschulen und Gymnasien besteht gem. Art. 44 BayEUG kein Aufnahmeanspruch an eine bestimmte Schule.

Ungeachtet sind Aufnahmeprobleme in Bayern eher selten, da durch das verbindliche Übertrittsverfahren die Schülerströme meist lokal wirksam gelenkt werden können. Neben Problemen bei der Aufnahme in Klassenstufe 5 kommt es in der Praxis am ehesten in höheren Klassenstufen von Realschulen zu Kapazitätsproblemen, weil diese durch Abgänge von Gymnasien oftmals bereits voll sind.

Kommt es demnach zu Kapazitätsengpässen, so regen die §§ 26 RSO bzw. § 26 GSO nur rudimentär, wie dieses Kapazitätsproblem zu lösen ist. Rechtliche Auseinandersetzungen sind demnach durchaus denkbar.

Für weitere Informationen zu Aufnahmekapazitäten in Realschulen und Gymnasien nutzen Sie bitte vorstehenden Link oder kontaktieren Sie mich für eine telefonische Erstberatung oder eine deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen bitte direkt.

Schulwahl - Übersicht zum Themenbereich:

Einen vollständigen Überblick zum Themenbereich Schulwahl erhalten Sie durch nachfolgende Links: